Hauptschule

Die Hauptschule dauert vier Jahre. Sie soll einerseits eine praxisnahe Allgemeinbildung vermitteln und auf das Berufsleben vorbereiten, andererseits nach Abschluss der vierten Klasse zum Übertritt in eine mittlere oder höhere Schule befähigen.

In den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache werden so genannte Schülergruppen (Leistungsgruppen) gebildet. So wird auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit, Arbeits-, sowie Lerntempo der SchülerInnen eingegangen. Jede Hauptschule hat die Möglichkeit schulautonome Lehrpläne zu erlassen. Das heißt, sie kann Fächer und Kombinationen anbieten, die eine praxisnahe Ausbildung mit bestimmten Schwerpunkten ermöglichen. Solche Schwerpunkte können Fremdsprachen, Sport, Informatik, Ökologie sein bzw. im musisch-kreativen oder naturwissenschaftlich-technischen Bereich liegen. Diese Möglichkeit wird in der Zwischenzeit von vielen Schulen genutzt und bietet Jugendlichen schon früh eine große Auswahl an speziellen Ausbildungsbereichen. Im Rahmen der Lehrplanautonomie wird von vielen Hauptschulen vor allem das Fremdsprachenausmaß erhöht.

In der dritten und vierten Klasse werden die SchülerInnen intensiver an das Berufsleben herangeführt. Berufspraktische Tage, Lehrausgänge, Exkursionen und die verbindliche Übung "Berufsorientierung" bereiten SchülerInnen auf eine Berufsentscheidung am Ende der Hauptschule vor. Nach Abschluss der vierten Klasse können Hauptschüler einen Polytechnischen Lehrgang, eine berufsbildende höhere oder mittlere Schule (BMS und BHS) oder die Oberstufe einer allgemein bildenden höheren Schule (AHS) besuchen.

Übersicht

 

Ausbildung:

Grundschule
Hauptschule
Polytechnischer Lehrgang
Lehre/Berufsschule
BBS
AHS
Hochschulen

Weiterbildung

Seminare