Berufsbildende SchulenBerufsbildende mittlere Schulen (BMS) erweitern und vertiefen
die Allgemeinbildung und vermitteln zusätzlich noch die Grundlage
zu den Berufen des jeweiligen Fachgebiets. Berufsbildende mittlere Schulen
dauern ein bis vier Jahre.
Handelsakademien und Handelsschulen SchülerInnen der Handelsakademie können im betriebswirtschaftlichen Bereich einen Schwerpunkt wie zum Beispiel "Marketing und internationale Geschäftstätigkeit", "Controlling und Jahresabschluss" oder "Ökologisch orientierte Unternehmensführung" setzen. Eine tiefergreifende Spezialisierung ist darüber hinaus möglich, indem man eine der im Schulversuch geführten Fachrichtungen wählt. Dazu zählen beispielsweise die Fachrichtungen "Wirtschaftsinformatik-Digital Business" oder "Informationsmanagement und Informationstechnologie". An bestimmten Schulen werden außerdem "Laptop-Klassen" geführt, in denen der Laptop ein wesentliches Arbeitsmittel der SchülerInnen darstellt. Schlüsselqualifikationen wie Eigeninitiative, Erfassen von Zusammenhängen, Sprachliche Kompetenz oder Unternehmerisches Denken und Handeln werden in eigens dafür eingerichteten Sonderräumen (Betriebswirtschaftliche Zentren, Kompetenzzentren etc.) unterrichtet. Das Prinzip "learning by doing" wird sowohl an Handelsakademien
als auch an Handelsschulen groß geschrieben. In Übungsfirmen
lernen die SchülerInnen nicht nur die Arbeitsanforderungen der verschiedenen
Abteilungen eines Betriebs kennen, sondern führen wie in einem realen
Betrieb alle in der Praxis anfallenden Geschäftsfälle durch. Technische, gewerbliche und kunstgewerbliche
Schulen Gewerbliche, technische und kunstgewerbliche Fachschulen dauern drei bis vier Jahre und sollen den Schülerinnen und Schülern fachliches Grundwissen und Können auf dem jeweiligen Gebiet vermitteln. Fachschul-Absolventinnen und Absolventen werden als FacharbeiterIn bezeichnet und sind das meist auf mehreren Gebieten. In Fachschulen wird nicht nur fachliches Können geschult, sondern auch das "Know-How" vermittelt, um eine leitende Position in einem Betrieb übernehmen zu können. Nach zweijähriger Praxis werden FacharbeiterInnen zur Meisterprüfung zugelassen. Im Anschluss an die Fachschule sind aber auch Aufbaulehrgänge oder eine weiterführende Ausbildung und Matura an einer HTL möglich. Nach dem 20. Lebensjahr berechtigt der Abschluss einer Fachschule auch zur Studienberechtigungsprüfung, die wiederum den Besuch einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder eines Kollegs ermöglicht.
Alle Schulen - außer der Schule für Sozialberufe - gibt es
als mittlere und höhere Lehranstalten, wobei Fachschulen drei Jahre
dauern und mit einer Abschlussprüfung enden, und höhere Lehranstalten
nach fünf Jahren mit der Reife- und Diplomprüfung abschließen.
Aufbaulehrgänge bieten Absolventinnen und Absolventen einer Fachschule
die Möglichkeit, ebenso ihre Reife- und Diplomprüfung abzulegen. Höhere land- und forstwirtschaftliche
Schulen Regelform
Sonderformen
Diese Sonderform der höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt ist für Menschen gedacht, die bereits mindestens zwei Jahre in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren und parallel dazu eine Berufsschule besucht haben. Außerdem dürfen SchülerInnen, die zwei Stufen einer mehrjährigen land- und forstwirtschaftlichen Fachschule nachweisen können, in die 4-jährige Sonderform wechseln. In der 3-jährigen Sonderform werden zwei Fachrichtungen (sowie eine dritte im Schulversuch) angeboten:
Voraussetzung für diese Sonderform ist die Erfüllung der allgemeinen
Schulpflicht und der Abschluss an einer mindestens dreijährigen Fachschule
für Land- und Forstwirtschaft. |
Ausbildung:Grundschule Weiterbildung |
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